Bitcoin: Tether investiert 5 Milliarden Dollar in US-Technologie und Mining-Wachstum
Tether, der Herausgeber der dominierenden Stablecoins, hat in den letzten zwei Jahren fast 5 Milliarden Dollar in US-Technologieunternehmen, Bitcoin-Mining-Betriebe und Schatzanweisungen investiert. CEO Paolo Ardoino beschreibt dies als eine "pro-amerikanische" Strategie, die gleichzeitig die Reserven von USDT stärkt und die Entwicklung der Krypto-Infrastruktur beschleunigt. Der aktuelle BTC-Preis liegt bei 104633.54000000 USDT.
Tethers 5-Milliarden-Dollar-Strategische Investitionen fördern US-Technologie und Bitcoin-Mining-Wachstum
Tether, der Herausgeber des dominierenden Stablecoins USDT, hat in den letzten zwei Jahren fast 5 Milliarden US-Dollar in US-Technologieunternehmen, Bitcoin-Mining-Betriebe und Treasury-Wertpapiere investiert. CEO Paolo Ardoino bezeichnet dies als eine "pro-amerikanische" Strategie, die gleichzeitig die Reserven von USDT stärkt und die Entwicklung der Krypto-Infrastruktur beschleunigt.
Das Unternehmen hat strategische Positionen in der Videoplattform Rumble (775 Millionen US-Dollar Beteiligung), dem Neurotechnologieunternehmen Blackrock Neurotech und mehreren Bitcoin-Mining-Initiativen übernommen. Diese Investitionen zielen auf Sektoren ab, die ein exponentielles Wachstum versprechen – digitale Infrastruktur, KI und Energielösungen für dezentrale Netzwerke.
Bemerkenswert ist das Fehlen direkter Kryptowährungskäufe, wobei Tether stattdessen Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen bevorzugt, die den realen Nutzen der Blockchain erweitern. Dies spiegelt die wachsende Präferenz institutioneller Investoren für Infrastrukturinvestitionen gegenüber reiner Token-Spekulation wider.
Meta-Aktionäre lehnen Bitcoin-Treasury-Vorschlag trotz wachsendem Krypto-Interesse ab
Die Aktionäre von Meta Platforms Inc. haben einen Vorschlag abgelehnt, der die Aufnahme von Bitcoin in das 72 Milliarden US-Dollar schwere Treasury des Unternehmens prüfen sollte, trotz des wachsenden Interesses von Investoren an Krypto-Assets. Der Vorschlag, eingebracht vom Investor Ethan Peck im Namen des National Center for Public Policy Research, argumentierte, dass das feste Angebot und das Inflationsschutz-Potenzial von Bitcoin den Aktionärswert besser erhalten könnten als traditionelle Bargeld- und Anleihebestände.
Der Vorstand von Meta lehnte die Initiative AB und verwies auf bestehende Treasury-Management-Strategien, wobei eine Bitcoin-Evaluierung als unnötig erachtet wurde. Das Tech-Unternehmen hält derzeit 72 Milliarden US-Dollar an Bargeld, Zahlungsmitteläquivalenten und marktfähigen Wertpapieren (Stand September 2024). Die Ablehnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das institutionelle Interesse an Kryptowährungen weiter wächst, wobei Bitcoin nach wie vor das Flaggschiff-Asset für die Überlegungen von Corporate Treasuries bleibt.
Börsennotierte Unternehmen beschleunigen Bitcoin-Akkumulation im Q1 2025
Die unternehmerische Bitcoin-Adoption erreichte im ersten Quartal 2025 neue Höhen, als börsennotierte Unternehmen 95.431 BTC im Wert von 8,14 Milliarden US-Dollar in ihre Bilanzen aufnahmen. Strategy (ehemals MicroStrategy) führte die Bewegung mit dem Erwerb von 81.785 BTC an und behauptete damit seine Position als größter institutioneller Halter. Die gesamten BTC-Bestände öffentlicher Unternehmen belaufen sich nun auf 688.000 BTC, was 3,28 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht und bei einem Durchschnittspreis von 82.445 US-Dollar einen Wert von etwa 56,7 Milliarden US-Dollar darstellt.
Zwölf neue Unternehmen betraten im Quartal den Bitcoin-Markt, wodurch die Gesamtzahl der gelisteten Firmen mit BTC-Beständen auf 79 stieg. Die in Hongkong ansässige Tochtergesellschaft Lead Benefit von Ming Shing erwies sich als bedeutendster neuer Akteur und erwarb in zwei Transaktionen im Januar und Februar insgesamt 833 BTC. Diese institutionelle Dynamik spiegelt das wachsende Vertrauen in Bitcoin als Treasury-Asset wider, wobei die Unternehmensbestände quartalsweise um 2,15 % an Wert gewannen.
NYC Comptroller kritisiert Bürgermeister Adams’ Bitcoin-gebundene Anleihe-Initiative
Der New Yorker Stadtkämmerer Brad Lander hat sich scharf gegen den Plan von Bürgermeister Eric Adams ausgesprochen, kommunale Anleihen herauszugeben, die durch Bitcoin besichert sind. Er bezeichnete die Initiative als "rechtlich fragwürdig und fiskalisch unverantwortlich". Die Kritik kommt nur Tage, nachdem Adams den sogenannten "BitBond"-Vorschlag auf einer Kryptowährungskonferenz in Las Vegas vorgestellt hatte, als Teil seiner Strategie, New York als globalen Krypto-Hub zu etablieren.
Lander, der an der Emission der städtischen Schulden beteiligt ist, argumentierte, die Volatilität von Bitcoin mache ihn ungeeignet für die Finanzierung kritischer Infrastrukturprojekte wie bezahlbarem Wohnraum und Schulen. Er warnte, ein solcher Schritt könnte das Vertrauen der Anleger untergraben und möglicherweise gegen bundesstaatliche Steuervorschriften verstoßen. Der Kämmerer betonte, dass das Kreditrahmenwerk der Stadt auf dem US-Dollar basiere und die Einführung von Bitcoin unerprobte Finanzmechanismen erfordern würde.
Trotz des Widerstands setzt sich Adams weiterhin für die Akzeptanz von Kryptowährungen ein, indem er sein Gehalt in digitale Assets umwandelt und einen beratenden Fachrat gebildet hat. Die Debatte unterstreicht die wachsende Spannung zwischen progressiven Krypto-Politiken und traditionellen fiskalischen Sicherheitsvorkehrungen.